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Pressemitteilung, 24.02.04
Kriegsschatz im Grönlandeis
ots/Berlin, 23.02.2004. Sieben Kampfflugzeuge der US Airforce, die im Sommer 1942 auf einer Eisfläche an der Ostküste Grönlands notlanden mussten und aufgegeben wurden, sollen geborgen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Es handelt sich um zwei Bomber B-17 ("Flying Forttress") und fünf Jäger Lockheed P-38 "Lightning" - eine Formation, die als "Lost Squadron" in die Kriegsgeschichte einging. Die Flugzeuge sind lokalisiert und befinden sich heute unter einer ca. einhundert Meter dicken Schneedecke. Es wird davon ausgegangen, dass die fünf P-38 in der Kälte bestens konserviert sind und wieder flugfähig gemacht werden können. Durchgeführt wird die Bergung von einem Team aus sechs europäischen Ländern.
Die Organisation des Unternehmens übernimmt der "Verein zur Suche, Auffindung und Bergung historischer Luft-, See- und Landfahrzeuge e.V.", der am 22.02.2004 von Technikern, Journalisten und anderen Spezialisten in Berlin gegründet wurde. Der Verein hat die Gemeinnützigkeit beantragt. Die Kampagne beginnt im Mai 2005, sechzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa.
Im Internet: www.lost-squadron.org
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